Die Anlage im Überblick

Das Projekt

Das Gesamtprojekt besteht aus zwei Einheiten: einer Stadtklinik, vergleichbar einem deutschen Ärztehaus, und einem modernen allgemeinen Krankenhaus auf höchstem qualitativem Standard. Wichtiger Faktor ist neben dem deutschen Management auch die Versorgung der Patienten durch deutsches medizinisches Personal. Neben den beiden Einheiten in Abu Dhabi ist ein weiterer notwendiger Bestandteil des Konzeptes die Organisation der qualitativen Vermittlung der Patienten zur Behandlung in deutsche Krankenhäuser. konzeptioniertes, funktionales Ärztehaus entwickelt. Die Bauausführungsplanung wurde von Klein & Architekten, Frankfurt am Main, in Zusammenarbeit mit der Siemens AG, Dubai, erstellt. Besitzer des Gebäudes ist die Al-Fahim-Gruppe. Der Pachtvertrag wurde bereits geschlossen und die Miete für 12 Monate vorab bezahlt, wie dies in den Emiraten üblich ist. Nach der Einreichung der detaillierten Bauausführungsplanung wurde die notwendige Betriebsgenehmigung für die „German Clinic Abu Dhabi“ von der Gesundheitsbehörde bereits erteilt.

Die Fondsdaten

•    Fondsvolumen: 48 Mio. Euro
•    Finanzierung: 100 % Eigenkapital
•    Fondslaufzeit: 7 Jahre
•    Mindestzeichnung: 15.000 Euro
•    Erwartete Rendite: 14,28 % IRR* p.a.
•    Gewinnbeteiligung des Managements: Erst ab einer Rendite von 12% (IRR*) p.a.


Der Markt

Die Vereinigten Arabischen Emirate, insbesondere Dubai und Abu Dhabi, haben sich in den letzten 35 Jahren in einer unglaublichen Geschwindigkeit entwickelt. Sie verfügen über das fünfthöchste Bruttoinlandsprodukt (pro Kopf) weltweit. Abu Dhabi erwirtschaftet rund 55% des gesamten BIPs der VAE. Rechtzeitig wurde erkannt, dass die Abhängigkeit vom Öl reduziert werden muss. Der Tourismus und die angesiedelte Wirtschaft sind die heutigen Wachstumsmotoren der VAE.


Gesundheitssektor

Ende der 1950er Jahre gab es sowohl in Dubai als auch in Abu Dhabi weder Ärzte noch Kliniken in irgendeiner Form. Im Jahr 1961 wurde die erste Missionsklinik im 160 km entfernten Al-Ain eröffnet. Das erste Krankenhaus in Abu Dhabi folgte erst im Jahre 1967. Nach dem Ende der britischen Kolonialherrschaft wurde der Medizinmarkt auch für internationale Medizinunternehmen interessant, was zur Ansiedlung verschiedener, zum Großteil US-amerikanischer Gesundheitsversorger führte. Die Entwicklung wurde jedoch nicht vom Know-how-Transfer, sondern vielmehr vom Bestreben der Gewinnmaximierung dieser Unternehmen geprägt. Dies führte dazu, dass in den VAE für eine Versorgung, die weit unter westlichem Niveau lag, erheblich zu hohe Kosten berechnet wurden.
Dieser Sachverhalt war die Ursache dafür, dass die wohlhabenden Einheimischen zunehmend ins Ausland reisten, um eine bessere medizinische Versorgung zu erlangen. Während die Wirtschaft stark wuchs, Bürotürme und Luxushotels wie Pilze aus dem Boden schossen, blieb die medizinische Versorgung in den VAE weit hinter den Standards der westlichen Welt zurück.

Die aktuell vorhandene medizinische Versorgungsstruktur kann mit der Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung nicht mithalten. Veränderte demografische Strukturen, ein ungesunder Lebenswandel und höhere Ansprüche an die medizinische Versorgung führen zu einer nicht bedienbaren  Nachfragesituation. Dabei werden nicht nur Krankenhäuser, Medizintechnik und pharmazeutische Erzeugnisse benötigt, sondern insbesondere auch ausländische Fachkräfte, allem voran Ärzte und Pflegepersonal.
Um dem wachsenden Bedarf an medizinischer Betreuung gerecht zu werden, wurden in den Großstädten teilweise sogar Bürogebäude umgebaut und mit medizinischen Geräten, sowie mit dem zur Verfügung stehenden, unzureichend qualifizierten Personal ausgestattet. Dies lindert zwar die Engpässe bei der medizinischen Versorgung, kann aber nicht als angestrebter Standard gelten.
„Den Aufstieg eines der ärmsten, unterentwickeltsten
Lange Zeit im „Schatten von Dubai“ ruhend, hat das sowohl flächenmäßig größere als auch finanziell sehr viel reichere Emirat Abu Dhabi sich seit kurzem eine konsequent wirtschaftliche Modernisierung zum Ziel gesetzt. Mittels Partnerschaften mit weltweit führenden Unternehmen will man Spitzen- Know-how importieren und durch finanzielle Investitionen zu neuen Produkten und Dienstleistungen, auch mit Exportwirkung, weiterentwickeln.

Im Vergleich zu Dubai und den nördlichen Emiraten setzt Abu Dhabi noch stärker auf Privatisierung. Dementsprechend zieht sich die lokale Gesundheitsbehörde, die „Abu Dhabi Health Authority“ derzeit von den bisher staatlich betriebenen Gesundheitseinrichtungen zurück und beschränkt sich auf deren Regulierung und Kontrolle. Auch die bisherige Subventionierung der Auslandsbehandlungen der Lokalbevölkerung soll schrittweise durch entsprechend qualitatives Angebot vor Ort ersetzt werden. Mittelfristig soll Abu Dhabi zu einem Standort entwickelt werden, der im Gesundheitssektor ein internationales Publikum anzieht.


Die Idee

Seit dem 11. September 2001 hat sich der Strom des Medizintourismus  aus den arabischen Ländern der Golfregion weg von den USA und in Richtung Europa und hier insbesondere nach Deutschland verschoben. Bei der Analyse der Situation, warum dieser Medizintourismus nach Deutschland überhaupt existiert, ergaben sich folgende Fragen:

1.    Warum stehen in den VAE die größten und schönsten Gebäude der Welt und dennoch befinden sich die Krankenhäuser größtenteils auf dem Stand der 1960ger Jahre ?
2.    Warum reisen Hunderttausende von Arabern ins Ausland, um sich medizinisch versorgen zu lassen ?
3.    Warumist dieser moderne Staat, der in puncto Städtebau Maßstäbe setzt, mit seinen schier unerschöpflichen finanziellen Möglichkeiten bis heute nicht in der Lage, eine moderne Gesundheitsversorgung flächendeckend zu installieren ?

Als logische Konsequenz der Beantwortung dieser Fragen entstand die Vision von einem modernen allgemeinen Krankenhaus mit deutschem Standard und deutschem medizinischen Personal. Bis heute existiert in der gesamten Golfregion trotz massiver Nachfrage kein vergleichbares Projekt!


Die Stadtklinik “German Clinic Abu Dhabi”

Um dem aktuellen Bedarf schnellstmöglich gerecht zu werden und die Marke „German General Hospital“ sofort auf dem Markt zu etablieren, wurde im September 2008 ein interdisziplinäres deutsches Ärztehaus im Herzen Abu Dhabis eröffnet. Nach Absprachen mit der Gesundheitsbehörde wurden die am meisten benötigten Fachbereiche identifiziert: Radiologie, Orthopädie, Pädiatrie und Innere Medizin. Die „German Clinic Abu Dhabi“ wird langfristig als Instrument für die ambulante Versorgung der Patienten und die Nachsorge, die nach in- oder ausländischen Krankenhausaufenthalten notwendig ist, fungieren. Durch den Betrieb der Stadtklinik ab 2008 können bereits während der Bauphase des „German General Hospital“ erhebliche Einnahmen generiert werden. Ab Eröffnung des Krankenhauses ergibt sich durch die ambulanten Vor- und Nachsorgeuntersuchungen der Krankenhauspatienten ein idealer Synergieeffekt. Das Gebäude ist auf dem modernsten Stand der Technik und verfügt über 3 Etagen mit Aufzug und über 700 m² Bruttogeschossfläche.

Abu Dhabi

Die Patientenvermittlung

Die qualitative Vermittlung von Patienten nach Deutschland wird auch nach Eröffnung des „German General Hospital“ von Bedeutung bleiben. Komplizierte Operationen bzw. Eingriffe, die z.B. Spezialistenwissen erfordern und vor Ort nicht abgedeckt werden können, werden auch weiterhin nach Deutschland vermittelt. Die notwendigen Voruntersuchungen wie auch die erforderliche Nachsorge werden im Anschluss an den Auslandsaufenthalt dann wieder vor Ort durchgeführt. Patienten, die sich in der Vergangenheit in Eigenregie in Deutsche Kliniken zur Behandlung begeben haben, hatten oft das Problem fehlender Nachsorge im Heimatland. Es fehlte an der kommunikativen Schnittstelle zwischen den in- und ausländischen Behandlern. So wurden notwendige Reha- Aktivitäten oder verordnete Medikationen nach der Rückkehr in die VAE oftmals nicht eingehalten oder fortgeführt, da die Mediziner vor Ort oft deren Notwendigkeit nicht erkennen konnten. Diese Situation stellte bisher für den Gesamterfolg einer Behandlung ein großes Problem dar. Die Schnittstelle deutscher Medizinqualität vor Ort in Abu Dhabi kann dieses Problem vollständig lösen. Qualitative Patientenvermittlung ist in wirtschaftlicher Hinsicht besonders interessant: Zum einen stellt dieser Bereich eine
weitere lukrative Einnahmequelle dar, zum anderen werden Problematiken deutscher Kliniken bei der Abrechnung arabischer Patienten gezielt vermieden. Patienten werden sowohl vom „German General Hospital“ als auch direkt von der „German Clinic Abu Dhabi“ an deutsche Krankenhäuser zur Behandlung vermittelt. Als hierfür zu erwartende Honorare von den deutschen Kliniken werden rund 1 Mio. Euro p.a. an zusätzlichen Einnahmen für das Gesamtprojekt prognostiziert.

Das Krankenhaus “German General Hospital”

Das Krankenhaus wird auf einer Fläche von rund 15.000 m² in 18-monatiger Bauzeit errichtet. Das Baugrundstück befindet sich im Neubaugebiet „Khalifa A“, einer erschlossenen Entwicklungsfläche für die Ansiedlung von Bewohnern mit gehobenem Einkommen. Es befindet sich zwischen der Innenstadt von Abu Dhabi auf der Halbinsel Bani Yas und dem Abu Dhabi International Airport. „Khalifa A“ liegt am Al Raha Beach und dem Main Highway, der Abu Dhabi mit Dubai verbindet. Das Baugrundstück wird vom lokalen Partner Abdullah Al Fahim als sein Joint-Venture-Beitrag zur Verfügung gestellt.

Das „German General Hospital“ ist als einziges deutsches Krankenhaus Inhaber einer „Class-A“-Lizenz in Abu Dhabi. Die Bezeichnung „Class A“ bedeutet, dass im Hospital alle medizinischen Fachgebiete angeboten werden können. Alle Leistungen dürfen privat abgerechnet werden. Betreiber des „German General Hospital“ ist das deutsche Klinikum Offenbach sein.
Das Klinikum Offenbach ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung mit rund 1.000 Planbetten, 2.400 Mitarbeitern, etwa  33.500 Patienten und einem Umsatz von 152 Mio. Euro im Jahr 2006. Es besteht neben den Verwaltungs- und Versorgungsabteilungen aus 18 Kliniken und Instituten. Das Klinikum Offenbach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Die drei Schwerpunkte des „German General Hospital“ in Abu Dhabi werden in der operativen und konservativen Behandlung, kardiologischer, orthopädischer und Erkrankungen der Gefäße liegen. Gerade in diesen Bereichen ist Offenbach als Betreiber durch sein Kompetenzzentrum Gefäßmedizin prädestiniert. So hat das Gefäßzentrum Offenbach den Zertifizierungs-prozess der „Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie“ durchlaufen und wurde im Dezember 2006 offiziell zertifiziert. Außerdem ist es von der „Deutschen Röntgen-gesellschaft“ zertifiziert. Der Chefarzt der Radiologie, Professor Nikolaos Zamboglou, gehört zu den besten Strahlentherapeuten Deutschlands.

Die Sicherheit: Das Kontrollgremium

Das Kontrollgremium ist ein elementarer Faktor für das Gelingen dieses Unternehmens. Es gilt hierbei, auf der einen Seite dem Management ausreichend Spielraum für Entscheidungen zu geben und auf der anderen Seite jedoch Entscheidungen auf Sinnhaftigkeit zu prüfen und auch beratend zu betreuen. Lange wurde der Einsatz eines Mittelverwendungskontrolleurs vor Ort diskutiert. Es gibt unzählige Beispiele dafür, dass Projekte trotz einer Mittelverwendungskontrolle nicht die gewünschten Ergebnisse lieferten. Also muss ein System gefunden werden, mit dem die Anlegerinteressen optimal gewahrt werden. Dies erschien nur durch Einrichtung eines Kontrollgremiums möglich, welches mehrstufig aufgestellt ist. Als Konsequenz aus dieser Erkenntnis wurde folgender, mehrstufiger Kontrollprozess entwickelt:
1.Stufe: Dem Betreiber (Klinikum Offenbach) wird als übergeordnete Instanz ein Expertenteam zugeteilt, das aus Dr. Robert Lang und Dr. Hermann Elbert besteht.

2.Stufe: Das Expertenteam berichtet dem Management, den Herren Markus Eulig (CFO) und Oliver Schorn (CEO).

3.Stufe: Ein Mitglied der Geschäftsführung der SHEDLIN Capital AG (aktuell: der Vorstand Robert G. Schmidt) ist ebenfalls in der Geschäftsleitung der Al-Alamia als Direktor (Controlling) mit Überwachungsfunktion installiert. Er ist direkt über alle Managemententscheidungen informiert und hat ein Vetorecht.

Das monatliche Reporting
Monatlich berichtet das Management über den aktuellen Status des Unternehmens und dieser Bericht steht allen Anlegern zur Verfügung. Damit ist die notwendige Transparenz gegenüber allen Anlegern gewährleistet.

Beteiligung des Managements

Das Management ist zu 10% an der Holding des Krankenhauses „German General Hospital“ und des Ärztehauses „German Clinic Abu Dhabi“ mit eigenem Kapital beteiligt.

Die Investitionsstruktur

Die SHEDLIN Middle East Health Care 1 GmbH & Co. KG wird sich mit 90% an der Al-Alamia Trading FZC (Al-Alamia) beteiligen. 10% halten das Management bzw. die Initiatoren. Der Anteilserwerb durch die Fondsgesellschaft erfolgt zunächst mittelbar über eine zwischengeschaltete Treuhänderin. In den VAE können ausländische Gesellschaften nur Gesellschafter von VAE-Gesellschaften werden, wenn sie seit mindestens
einem Jahr rechtlich bestehen. Die Fondsgesellschaft ist mit ihrer Eintragung im Handelsregister am 09. Januar 2008 entstanden. Sie konnte ab 10. Januar 2009 unmittelbar Gesellschafterin der Al-Alamia werden. Al-Alamia dient als Holding für die „German General Hospital“ (Middle East) LLC. Mit Herrn Abdullah Al Fahim wurde ein Joint-Venture-Vertrag geschlossen und die „German General Hospital“ (Middle East) LLC gegründet. Die Mehrheitsbeteiligung hält aus rechtlichen Gründen Herr Abdullah Al Fahim, stimmberechtigt ist er allerdings nur mit 49%, wodurch sichergestellt ist, dass die Entscheidungen vom Management der Al-Alamia getroffen werden können. Herr Abdullah Al Fahim ist für die ersten 10 Jahre nicht am Gewinn der „German General Hospital“ (Middle East) LLC beteiligt und erhält lediglich für die Bereitstellung des Grundstücks inkl. der nötigen Genehmigungen eine feste Dividende (Baupacht).