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Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), insbesondere Dubai und Abu Dhabi, haben sich in den letzten 35 Jahren in einer unglaublichen Geschwindigkeit entwickelt. Sie verfügen über das fünfthöchste Bruttoinlandsprodukt (pro Kop) weltweit. Abu Dhabi erwirtschaftet dabei rund 55% des gesamten BIPs der VAE. Rechtzeitig wurde erkannt, dass die Abhängigkeit vom Öl reduziert werden muss. Der Tourismus und die angesiedelte Wirtschaft sind die heutigen Wachstumsmotoren der VAE.
Lange Zeit „im Schatten ruhend“, hat das sowohl flächenmäßig größere als auch finanziell sehr viel reichere Emirat Abu Dhabi sich eine konsequent wirtschaftliche Modernisierung zum Ziel gesetzt. Allein für kulturelle Einrichtungen wie zum Beispiel Museen und Konzerthäuser sind über 27 Milliarden US- Dollar vorgehen. Mit dem Louvre und dem Guggenheim Museum werden namenhafte Museen in Abu Dhabi vertreten sein. Im Gegensatz zu Dubai ist das Wachstum in Abu Dhabi deutlich besser strukturiert. Während in Dubai die Folgen der Wirtschaftskrise deutlich zu spüren sind, bleibt Abu Dhabi davon nahezu unberührt.
Der Grund: Abu Dhabi finanziert sein Entwicklungen mit eigenem Kapital, wohin gegen Dubai auf Auslandsinvestitionen angewiesen ist, die momentan stark reduziert wurden. Abu Dhabi wird daher auch als das „Genf der Emirate“ bezeichnet.
Betreiber des „German General Hospital“ und des „Al Rawdah German Medical Center“ ist das deutsche Klinikum Offenbach.
Das Klinikum Offenbach ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung mit rund 1.000 Planbetten, 2.400 Mitarbeitern, etwa 33.500 Patienten und einem Umsatz von 152 Mio. Euro im Jahr 2006. Es besteht neben den Verwaltungs- und Versorgungsabteilungen aus 18 Kliniken und Instituten. Das Klinikum Offenbach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main.
Die drei Schwerpunkte des „German General Hospital“ in Abu Dhabi werden in der operativen und konservativen Behandlung, kardiologischer, orthopädischer und Erkrankungen der Gefäße liegen.
Gerade in diesen Bereichen ist Offenbach als Betreiber durch sein Kompetenzzentrum Gefäßmedizin prädestiniert. So hat das Gefäßzentrum Offenbach den Zertifizierungsprozess der „Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie“ durchlaufen und wurde im Dezember 2006 offiziell zertifiziert. Außerdem ist es von der „Deutschen Röntgengesellschaft“ zertifiziert. Der Chefarzt der Radiologie, Professor Nikolaos Zamboglou, gehört zu den besten Strahlentherapeuten Deutschlands.
Die Firma Siemens Global Solutions hat das Projekt von Beginn an unterstützt und war maßgeblich an der Planung beteiligt.
Die Gesundheitsbehörde und der Gesundheitsminister von Abu Dhabi fördern das Projekt aktiv. So wird zum Beispiel der Gesundheitsminister Mitglied im Advisory Board (Aufsichtsrat) des German General Hospital werden.
Das arabische Unternehmen wird geleitet durch Oliver Schorn, Markus Eulig und Kamaran Amin. Das Management verfügt über langjährige Expertise in der Restrukturierung und geschäftsentwicklung verschiedener Unternehme, speziell jedoch von Kliniken. Zudem bestehen exzellente Vernetzungen in den VAE und den gesamten Mittleren Osten.
Lokaler Partner ist Abdulla Al Fahim, Mitinhaber der Al Fahim Group, einem Familienkonzern, der zu den fünfgrößten Unternehmen der gesamten Golfregion gehört und siet über 40 Jahren der lokale Partner von internationalen Top Unternehmen wie zum Beispiel Mercedes-Benz, Jeep, Fiat, Bosch und Crown Plaza ist.