Das Projekt
Der Gesundheitssektor gewinnt vor allem wirtschaftlich betrachtet immer mehr an Bedeutung. Er zählt zu den überdurchschnittlich wachsenden Sektoren der Weltwirtschaft. Investitionen in diesen Markt versprechen für Anleger sehr gute Renditechancen. Das vorliegende Beteiligungsangebot SHEDLIN Middle East Health Care 2 GmbH & Co. KG kombiniert die Chancen einer Investition in den zukunftsträchtigen Gesundheitsmarkt mit den Perspektiven einer Wachstums-region, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), einem der am dyna-mischsten und schnellsten wachsenden Wirtschaftsmärkte der Welt.
Die wirtschaftliche Entwicklung der VAE, insbesondere von Abu Dhabi, dem größten und reichsten der sieben Emirate, ist mehr als beeindruckend. Durch große Investitionen in Infrastruktur, Baubranche oder auch Tourismus wird die
Modernisierung des Landes vorangetrieben und gleichzeitig die gesamte wirtschaftliche Struktur diversifiziert. Die allgemeinen Rahmenbedingungen in den VAE, das äußerst stabile politische System, die junge und schnell
wachsende Bevölkerung, die günstige geografische Lage, sowie die liberalen, unbürokratischen Wirtschaftsgesetze bieten insbesondere für ausländische Investoren erhebliche Investitionsanreize. Trotz aller positiven wirtschaftlichen Entwicklungen hat das Gesundheitssystem der VAE heute noch nicht den
Standard der westlichen Länder erreicht. Der Bedarf an hochwertiger medizinischer Versorgung gerade im intensivmedizinischen, kardiologischen und gefäßchirurgischen Bereich kann in den VAE bisher nicht durch eigene Infrastruktur wie z. B. staatliche Krankenhäuser mit Intensivabteilung oder Fachärzte gedeckt werden. Dies wird auch dadurch deutlich, dass regelmäßig sehr viele VAE-Bürger zu medizinischen Behandlungen und Operationen ins Ausland und hier insbesondere nach Europa reisen. Studien gehen von ca. 10.000 Patienten aus den VAE pro Jahr in Deutschland aus. Nach Angaben der deutschen Botschaft in Abu Dhabi wird etwa die Hälfte aller dort beantragten Visa für medizinische Zwecke benötigt. An dieser Stelle setzt das hinter dem vorliegenden Beteiligungsangebot stehende Projekt an.
Gegenstand dieses Beteiligungsangebotes, SHEDLIN Middle East Health Care 2
GmbH & Co. KG, sind die Planung, der Bau und Betrieb einer 120 Betten großen, modernen deutschen herz- und gefäßchirurgischen Klinik mit angeschlossener Nephrologhie und Dialyseabteilung, der Herz-, Gefäß- und Nierenklinik.
Das Behandlungsspektrum dieses Fachklinikums wurde den speziellen medizinischen Bedürfnissen der Bevölkerung in Abu Dhabi angepasst (hoher Anteil von Herz- Kreislauferkrankungen, hohe Diabetesrate, hoher Anteil
an übergewichtigen Patienten). Der Bau der Herz-, Gefäß- und Nierenklinik stellt somit eine sinnvolle und notwendige Ergänzung zum erfolgreichen Vorgänger-Publikumsfonds SHEDLIN Middle East Health Care 1 GmbH & Co. KG dar. Mit diesem Vorgängerfonds betreiben die SHEDLIN Capital AG als Emissionshaus
und ihre Projektpartner in Abu Dhabi das erste deutsche Ärztehaus, das „Al Rawdah German Medical Center“, und das erste Deutsche Allgemeine Krankenhaus, das „German General Hospital“. Das Ärztehaus wurde bereits im
Frühjahr 2009 eröffnet. Das Deutsche Allgemeine Krankenhaus befindet sich seit September im Bau. Sowohl das bereits eröffnete Ärztehaus und das Allgemeine Deutsche Krankenhaus aus dem Vorgängerfonds als auch das Ihnen vorliegende Angebot, die Herz-, Gefäß und Nierenklinik, werden nach deutschen modernsten Standards errichtet, mit neuester Medizintechnik ausgerüstet und von deutschen Ärzten geleitet. Diese Investition ermöglicht dem Anleger eine renditestarke Beteiligung an einem Gesundheitsprojekt, das in seinem Leistungsspektrum und seiner Aufbereitung auf dem Markt einzigartig ist. Aufgrund der hohen Nachfrage nach Gesundheitsversorgung auf gehobenem Niveau in den VAE ist mit einer sehr guten Auslastung und somit mit hohen Renditen zu rechnen.
Der Gesundheitsmarkt in Abu Dhabi – ein Wachstumsmarkt
Eine breite und hochqualifizierte Gesundheitsversorgung, wie wir sie in Deutschland kennen, ist keineswegs selbstverständlich, und stellt weltweit eher die Ausnahme dar. Noch Ende der 1950er Jahre gab es sowohl in Dubai als auch in Abu Dhabi weder Ärzte noch Kliniken. Erst Anfang der 1960er Jahre wurde im Ort Al Ain, 160 km von Abu Dhabi entfernt, die erste Krankenstation, eine Missionsklinik, eröffnet. Die medizinische Versorgungssituation der Bevölkerung in den Emiraten hat sich seither zwar verbessert, ist aber auch heute noch völlig unzureichend. Während die Wirtschaft stark gewachsen ist, Bürotürme und Luxushotels aus dem Boden geschossen sind, blieb die medizinische Versorgung in den VAE weit hinter den Standards der westlichen Welt zurück. Die Diskrepanz zwischen dem wirtschaftlichen Reichtum und der medizinischen Versorgung führte dazu, dass die wohlhabenden Einheimischen ins Ausland reisen, um eine bessere medizinische Versorgung zu bekommen. So entwickelte sich zunehmend ein Medizintourismus aus den Emiraten in die westlichen Industrienationen.
Die Gegenwart der Gesundheitsversorgung in Abu Dhabi
Es ist ein erklärtes, zentrales strategisches Ziel der Regierungen in Abu Dhabi, in den nächsten Jahren die Qualität der medizinischen Versorgung der wirtschaftlichen Stärke anzupassen. Die aktuell vorhandene medizinische Versorgungsstruktur, auch in Abu Dhabi, kann mit der Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung nicht mithalten. Veränderte demografische Strukturen, ein ungesunder Lebenswandel und höhere Ansprüche an die medizinische Versorgung, führen zu einer vor Ort nicht bedienbaren Nachfragesituation. Dabei werden nicht nur Krankenhäuser, Medizintechnik und pharmazeutische Erzeugnisse benötigt, sondern insbesondere auch ausländische Fachkräfte, allen voran Ärzte und Pflegepersonal, das auch im technischen Bereich Know-how auf höchstem Niveau aufweist.
Die Vorteile auf einen Blick
• Gewinnbezogene Vorzugsausschüttung in Höhe von 5% bei einer
• Beteiligung bis 31.12.2009
• Sehr kurze Laufzeit von nur 5 Jahren
• Erwartete Zielrendite in Höhe von > 14% p.a. (IRR*)
• Gewinnbeteiligung der Projektinitiatoren erst ab einer Rendite von 12% p.a. (IRR*) für den Anleger (Hurdle Rate)
Die Sicherheiten des Projekts
• Baugenehmigung für das Projekt wurde bereits erteilt Lizenz „Class A“ (Vollversorgung in allen medizinischen Bereichen) ist bereits vorhanden
• Großer Bedarf an kardiologischen Eingriffen und Gefäßchirurgie
• laut einer mikroökonomischen Wettbewerbsanalyse
• Erfahrenes Projektentwicklungsteam
• Starker lokaler Partner mit der gleichen Zielverfolgung
eine qualitativ hochwertige, hochmoderne und ertragreiche Klinik zu errichten
• Erfahrungen liegen bereits aus den Vorgängerprojekten vor
• Von der Konjunkturentwicklung unabhängiges Investment
• Kein Erst-Investitions-Risiko, da Folgeprojekt des erfolgreichen SHEDLIN Middle East Health Care 1 Fonds
Besonderer Medizinischer Bedarf der Bevölkerung in Abu Dhabi
Nachfolgend sind nur einige Zahlen aus den Statistiken des „Abu Dhabi Health Reports 2007“ genannt, die Auskunft über den Gesundheitszustand der Bevölkerung in Abu Dhabi geben und den Bedarf an medizinischen Spezialleistungen verdeutlichen. 23% aller Erwachsenen in Abu Dhabi gelten als adipös (BMI größer als 30), wobei der Anteil bei den Nationals (29% der Männer, 37% der Frauen) weit höher ist als bei den Expatriates/ Ausländern. Adipöse Personen haben unter anderem ein deutlich erhöhtes Herzinfarktrisiko (Herz-Kreislauferkrankungen mit 18% häufigste Todesursache). Mit etwa 19% der erwachsenen Bevölkerung wird eine der höchsten Diabetesraten weltweit verzeichnet. Ein Zusammenhang zwischen Diabetes und Herz-Kreislauf- sowie Nierenerkrankungen ist unbestritten. Der gehobene Lebensstandard und die ungesunde Lebensweise der Bevölkerung äußern sich in einem erhöhten Bedarf an medizinischen Dienstleistungen in den Bereichen Kardiologie, Gefäßchirurgie und Nephrologie.
„Betrachtet man die gesamten VAE, so sprechen wir davon, dass heute bereits 6% der Bevölkerung an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden. Diese Zahl wird sich wahrscheinlich in den nächsten zehn Jahren verdoppeln (auf ca. 12% der Gesamtbevölkerung).“
Dr. Wael Al Mauhamade,
Chef der Kardiologie am „Sheikh Khalifa Medical City“
Kardiologie, Gefäßchirurgie und Nephrologie in Abu Dhabi – Übersicht der vorhandenen Versorgungssysteme
Die nachfolgenden Zahlen verdeutlichen, dass die Behandlungsmöglichkeiten
in der Kardiologie, Gefäßchirurgie und Nephrologie vollkommen unzureichend sind. Von den im Emirat Abu Dhabi lizenzierten 37 Krankenhäusern vertreten lediglich 13 den Fachbereich Kardiologie. Herzoperationen können nur in 4 allgemeinen Krankenhäusern durchgeführt werden. Der Schwerpunkt
Kinderkardiologie existiert in Abu Dhabi nur in zwei Kliniken. Der Fachbereich Gefäßchirurgie ist hauptsächlich in zwei Kliniken vertreten. Nephrologische Dialyseeinheiten existieren derzeit nur in 2 öffentlichen Krankenhäusern.
Auch auf dem Gebiet der vorhandenen Intensivbetten ergibt sich nach Auswertung der Statistiken mit 6 Intensivbetten auf 100.000 Einwohner eine extrem schlechte Versorgungsquote, wie ein internationaler Vergleich zeigt (Deutschland weist 28, die USA 30 und Frankreich sogar 38 Intensivbetten pro 100.000 Einwohner auf).
Der Bedarf an modernsten Behandlungs- und Operationsmethoden ist jedoch gerade im Bereich Herz- und Gefäßchirurgie so groß, dass er selbst von einer neuen Spezialklinik allein nicht gedeckt werden kann.
Fazit:
Die Nachfrage nach qualitativ hochwertiger medizinischer Versorgung ist bereits heute enorm. Der Gesundheitssektor in den VAE und in Abu Dhabi wird in den nächsten Jahren zudem ein starkes Wachstum erleben. Um die stetig steigende Nachfrage, vor allem auf dem Gebiet der Kardiologie, Gefäßchirurgie und Nephrologie befriedigen zu können, werden technisch hoch modern ausgerüstete Einrichtungen, mit sehr gut ausgebildetem Personal und hohem Komfort für die Patienten dringend benötigt. Genau hier setzt das Projekt der Herz-, Gefäß, und Nierenklinik an. Das Gesundheitszentrum wird, nach Einschätzung von Experten, bereits nach kurzer Zeit voll ausgelastet sein.